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Die Naturmatratze

Das Schema einer Naturmatratze veranschaulicht diese GrafikDie Renaissance der Naturmatratze ist eine Antwort auf die Chemisierung unserer Umwelt.

Die ursprünglichen Materialien für Betten waren Stroh und Seegras. Später kamen Rosshaarmatratzen für die „Besserverdienenden“ hinzu. Mit den Federkernmatratzen wurde erstmals versucht, durch Einsatz technischer Werkstoffe, die orthopädischen Eigenschaften von Bettunterlagen zu verbessern. Der Strohsack war eben doch zu hart, vor allem bei Rückenbeschwerden im Alter. Nach dem 2. Weltkrieg kamen dann jene Kunststoffe auf, die heute unser Leben so fest im Griff haben und mit ihnen Matratzen aus unterschiedlichen synthetischen Materialien. Die enthaltenen Substanzen wurden jedoch keineswegs über einen längeren Zeitraum hinweg auf ihre Wirkung auf den menschlichen Organismus überprüft. Ebenso wenig wie die Wechselwirkung verschiedener Substanzen untereinander, die einen an sich harmlosen Stoff problematisch werden lassen können. Viele mögen beim Schlafen auf den Kunststoffprodukten ein nicht genau definierbares Unwohlsein gespürt haben. Aber welche Alternativen gab es?

Erst in der Zeit der großen Holzschutzmittelskandale in den 70er, Anfang der 80er Jahre bildete sich ein Bewusstsein für die Risiken der chemischen Produkte im Wohnbereich heraus. Kleine Manufakturen und wenige mittelständische Unternehmen der Matratzenindustrie besannen sich wieder auf alte Kenntnisse der Matratzenherstellung unter Verwendung natürlicher Rohstoffe. Heute gibt es mit Naturlatex einen weiteren Grundstoff, der sehr punktelastisch ist und sich hervorragend zu orthopädisch sehr guten Matratzen verarbeiten lässt.


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